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Fußpflege-Tipps

10 Tipps für gesunde Füße
Damit Sie auf dem Laufenden bleiben.

  1. Waschen Sie täglich Ihre Füße.
  2. Beziehen Sie Ihre Füße in Ihr wöchentliches Pflegeprogramm mit ein. Baden Sie Ihre Füße in einem speziellen Fußbad – Wassertemperatur 36 bis 40 Grad Celsius. Zusätze wie Extrakte aus Latschenkiefer, Fichtennadeln und Kamille wirken wohltuend auf die Haut.  Diabetiker und Menschen mit Arteriosklerose sollten ihren Arzt fragen.
  3. Anschließend trocknen Sie sich gut ab, vor allem zwischen den Zehen, damit die Haut nicht aufquillt und zum Nistplatz für Bakterien und Pilze wird.
  4. Kürzen Sie Ihre Fußnägel sorgsam nach dem Baden, dann sind sie weicher. Vermeiden Sie auch kleinste Verletzungen. Schneiden oder feilen Sie Ihre Fußnägel gerade, kürzen Sie diese nur bis zum Zehenrand. Am sichersten geht das mit einer guten Feile.
  5. Verwenden Sie nur rostfreie und hochwertige Werkzeuge. Aus hygienischen Gründen sollte in der Familie jeder seine eigenen Utensilien wie Feile und Nagelschere haben.
  6. Regen Sie die Durchblutung an, nicht nur mit Kaltwasserreizen. Schlüpfen Sie hin und wieder aus Ihren Schuhen und machen Sie eine kleine Fußgymnastik. Wippen Sie z. B. mit den Fußspitzen oder lassen diese kreisen. Massieren Sie Ihre Füße von den Zehenspitzen angefangen in Richtung Herz. Einen Fuß legen Sie über das andere Bein, damit Sie mit beiden Händen bequem an die Fußsohle reichen. Massieren Sie nun mit sanftem Druck. Sie werden überrascht sein, wie entspannend und wohltuend das wirkt. Setzen Sie sich auf einen Stuhl und versuchen Sie, einen Tennisball mit Ihren Fußsohlen zu rollen oder versuchen Sie, mit den Zehen ein Taschentuch oder einen Bleistift vom Boden aufzuheben. Die Füße werden durch derartige Übungen besser mit Sauerstoff versorgt, gleichzeitig werden dabei Schlackenstoffe ausgeschwemmt.
  7. Tragen Sie bequeme, möglichst flache Schuhe, am besten aus Leder oder auch atmungsaktiven Materialien. Enge, schlecht sitzende Schuhe verursachen oft lästige bzw. schmerzhafte Druckstellen, Blasen und Schwielen. Achten Sie auch darauf, dass Ihre Strümpfe glatt, faltenfrei und nicht zu eng sitzen. Wolle und Baumwolle sind die empfehlenswerten Strumpf-Materialien. Und wechseln Sie die Strümpfe täglich. Variieren Sie die Absatzhöhe wenn möglich mehrmals am Tag. Und wenn schon spitze und hochhackige Schuhe, dann eine Nummer größer kaufen und vorne mit Watte ausstopfen und nur stundenweise tragen. Hohe Absätze sind das größte Übel für die Füße überhaupt.
  8. Gönnen Sie Ihren Füßen möglichst oft „Freiheit“! Laufen Sie viel barfuß, wie auf Wiesen und in der Wohnung, Diabetiker sollten ihren Arzt fragen.
  9. Blasen, Hornhaut und Hühneraugen, eingewachsene Nägel und Fußpilz richtig behandeln. Bei häufigen und ernsten Beschwerden die professionelle , also medizinische, Fußpflege in Anspruch nehmen, besonders wichtig für Zuckerkranke!
  10. Benutzen Sie keine fremden Handtücher oder Schuhe. Laufen Sie in öffentlichen Badeanstalten und auf fremden Böden nicht barfuß. Badeschlappen sind in diesen Fällen das Schuhwerk der Wahl.